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Unpolitisch, leistungsorientiert, angepasst?

Ein Annäherungsversuch an die Jugendkultur der 2010er Jahre

Die langen Haare und Sozialkritik der Hippies haben schon länger ausgedient; ebenso das Aufbegehren und die politischen Aktionen von 80er Bewegung und Punks. Die klassische Jugendsubkultur scheint zum Auslaufmodell geworden zu sein. Wie lässt sich diese Veränderung begründen? Was kennzeichnet die Jugendkultur im frühen 21. Jahrhundert?

Von Jennifer Bebié
Lektoriert von Selina Landolt und Lisa Makowski
Illustriert von Jennifer Bebié

Die 1960er Jahre hatten die Hippies, die 80er die Punks. Irgendwo zwischen damals und heute lösten Goths und Emos mal Besorgnis, mal Augenrollen aus. Revolution forderten die einen, Wir-Gefühl und Ablehnung etablierter Gesellschaftsnorm und Ästhetik zelebrierten die anderen (Behr, 2012). Solch auffällig einheitliche Jugendgruppierungen sind im gegenwärtigen Jahrzehnt bis anhin nicht auszumachen. Anlass zur Sorge bieten den Erziehungsberechtigten nicht mehr in erster Linie bunte Haare, laute Musik oder demonstratives Rebellentum. Stress und Leistungsdruck hingegen, so Pro Juventute in einem Communiqué vom Dezember letzten Jahres, seien es, die Jugendlichen und deren Eltern zunehmend zu schaffen machten (Pro Juventute, 2018). Auch im Gespräch mit Roland Lüthi, Rektor und Englischlehrer an der Kantonsschule Zürcher Unterland (KZU), wird deutlich, dass Jugendkultur heute wenig mit dem – wohl durchaus etwas romantisierten – Bild einer aufmüpfigen, in klar demarkierten Gruppen auftretenden Jugend gemein hat, mit welchem ich zu meiner Recherchearbeit ansetzte. Um weiteres Mythologisieren jugendlicher Subkulturen vorzubeugen, werden diese im Folgenden als ein Phänomen psychosozialer Entwicklungsprozesse der Adoleszenz behandelt. Auf jene nüchtern-sachlich orientierte Betrachtungsweise aufbauend soll anschliessend, mitunter im Gespräch mit dem langjährigen Pädagogen Lüthi, eine Annäherung an die gegenwärtige Lebenswelt Jugendlicher in der Schweiz stattfinden.

Entwicklungsphase Adoleszenz: Identitätsfindung zwischen Ablösung und Zugehörigkeit

Das Jugendalter, synonym auch als Adoleszenz bezeichnet, beschreibt die Übergangszeit zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Gemäss Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umspannt die Phase der Adoleszenz das 11. bis 20. Lebensjahr (Konrad & König, 2018). Wissenschaftlich eindeutig oder absolut ist diese Eingrenzung nicht. Sie wird lediglich zur ungefähren lebenszeitlichen Verortung des Jugendalters beigezogen. Im Fokus des vorliegenden Artikels stehen die überwiegend psychosozialen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz, von welchen primär physiologische, unter dem Pubertätsbegriff gefasste Veränderungen abzugrenzen sind (Jungbauer, 2017).

«Die meisten Jugendlichen haben heutzutage viele Freiheiten, ihr <eigenes Leben> so zu gestalten, wie es ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Zugleich erleben sie aber auch einen verstärkten Erwartungsdruck, diese Freiheiten zu nutzen. Die Chancen der Individualisierung werden oft erkauft durch die Lockerung von sozialen und kulturellen Bindungen sowie durch Belastungen und Überforderungsgefühle.» Jungbauer, 2017

Als zentrale Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz benennt die Mehrheit der Autoren|innen unter anderem den Prozess der Identitätsfindung und die allmähliche Loslösung vom Elternhaus (Eschenbeck & Knauf, 2018; Jungbauer 2017; Resch, 2016). Es gilt für die Adoleszenten herauszufinden, wie sie sich selbst als aktiv handelnde Individuen bezüglich all ihrer Eigenheiten, Haltungen und Werte erleben. Diese Wahrnehmung des Ichs als Akteur muss schliesslich mit dem Ich als Objekt der Selbstbetrachtung aus Erst- und angenommener Drittpersonenperspektive zur Übereinstimmung gebracht werden (Resch, 2016). Um Identität in ihrer gesamten psychosozialen Tragweite zu erleben, bedürfen die Jugendlichen nicht nur der Selbstwahrnehmung (reflexive Identität), sondern auch des Selbsterlebens als Teil einer bestätigenden Gemeinschaft (Identifikation). Die allmähliche Loslösung von elterlichen Vorgaben und klar umgrenzter Kind-Rolle ermöglicht den Jugendlichen die notwendige Exploration einer individuellen Identität (Resch, 2016). 

Stabilität durch Gruppenzugehörigkeit

Dieser Prozess des Erkundens und Ausprobierens geht nicht selten mit Unsicherheit und bisweilen krisenhaften Momenten einher. Soziale Umfelder, welche klar erkennbare Werte und Rollen vorgeben, können während dieser Zeit des Umbruchs der Orientierung dienen (Jungbauer, 2017; Resch, 2016).

«Für Jugendliche in der Schweiz gehört das Gefühl von Stress und Überforderung zum Alltag. Fast die Hälfte der 15- bis 21-Jährigen ist häufig bis sehr häufig gestresst oder überfordert.» Pro Juventute, 2018

Ob nun eine Jugendliche mit einer Gruppe ähnlich gesinnter Mitschüler|innen Stellung gegen die als konservativ erlebten Strukturen ihres Ausbildungsumfelds bezieht, oder ob ein Jugendlicher sich als Zugehöriger der HipHop-Kultur erprobt und in Folge seinen Boxershorts etwas mehr Frischluft gewährt, als in elterlichen Augen angebracht wäre, ist hierbei nebensächlich. Stabilisierend auf die Jugendlichen wirkt die Übereinstimmung (Kohärenz) zwischen ihrer eigenen Sicht auf sich selbst und ihrer expressiven, d. h. nach aussen hin gelebten Identität. Die bestätigende Reaktion der Gruppe begegnet dem grundlegenden menschlichen Bedürfnis nach Bindung und sozialer Zugehörigkeit (Resch, 2016). Jugendkulturelle Bewegungen, welche sich in Auftreten und Werthaltung deutlich erkennbar machen und dabei explizit bestimmten Normen der Gesamtgesellschaft entgegenstehen, bieten Identifikationsmöglichkeit und sozialen Rückhalt beim Ausloten des eigenen Stils und Wertesystems (Behr, 2012).

Obige Ausführungen legen nahe, jugendkulturelle Phänomene als Begleiterscheinung adoleszenter Identitätsfindungsprozesse aufzufassen. Versteht man Jugendsubkulturen als Folgephänomen psychosozialer Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz, wird man nicht umhin kommen, festzustellen, dass das frühe 21. Jahrhundert grosse, einheitliche Jugendbewegungen vermissen lässt (Ferchhoff, 2011). Woraufhin sich die Frage stellt, was dieser Veränderung der Jugendkulturlandschaft zugrunde liegt. Haben die Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz sich gewandelt oder sind es die Jugendlichen selbst, welche sich in ihren Bedürfnissen ganz grundlegend von ihren Vorgängergenerationen unterscheiden?

If anything goes – gegen was noch rebellieren?

Als weitgehend unverändert werden biologische und intraindividuelle Dimensionen der jugendlichen Entwicklungsaufgaben angenommen. In Folge rücken Gesellschaftliche Bedingungen stärker in den Untersuchungsfokus (Jungbauer, 2017). Soziokulturelle Normen, Rollenerwartungen und individuelle Wertvorstellungen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt (Jungbauer, 2017). In bisher ungekannter Breite offen steht uns das Spektrum gesellschaftlich akzeptierter Lebensentwürfe. Der Zuwachs an Toleranz gegenüber unterschiedlicher Kulturformen und Lebensstile geht jedoch damit einher, dass unsere Welt dadurch auch um einiges komplexer, unübersichtlicher, bisweilen auch beliebiger geworden ist (Jungbauer, 2017). In einer durch Umbruch, Multikulturalität, Mehrdeutigkeit und Mehrdimensionalität geprägten Gesellschaft verblassen allgemeingültige Leitbilder und traditionelle Werte, welche Heranwachsenden früher klare Bezugspunkte geboten hatten (Resch, 2016). Abgrenzung und Rebellion gegen eine selbst dem ständigen Wandel unterworfene Gesellschaft, käme einer Sisyphusarbeit gleich. Ihre stabilisierende Funktion durch klare Positionierung als Gegenentwurf zu den Normvorstellungen des Mainstreams kann eine Jugendsubkultur nur in Gesellschaften übernehmen, welche solch fixierte Normen überhaupt noch hochhalten.

Eine Jugendkultur im 21. Jahrhundert?

Jugendkultur lässt sich gegenwärtig nicht mehr in einem klar umrissenen Gesamtbild fassen, so Ferchhoffs Feststellung in seinem 2018 erschienen Buch zur Jugendkultur im 21. Jahrhundert. Passend erscheint somit auch seine Wahl des bunten Kaleidoskops als Sinnbild für postmoderne Fragmentierung, Multiplizität und Veränderbarkeit, welche die Lebenswelt heutiger Jugendlicher ausmachen. Die mit der gesellschaftlichen Vielfältigkeit verwobene Individualisierungstendenz erhöht den Druck auf jede|n Einzelne|n, die Freiheiten zur Gestaltung des «eigenen» Lebensentwurfs optimal zu nutzen. Um folglich nicht in Überforderung und Orientierungslosigkeit abzugleiten, bedürfen die Jugendlichen heute einer gut ausgeprägten Selbststeuerungs- und Reflexionsfähigkeit (Resch, 2016). Das Gespräch mit Gymnasiallehrer und Rektor Roland Lüthi spiegelte und ergänzte das in der Fachliteratur gezeichnete Bild. Auszüge aus dem Austausch mit Pädagoge Lüthi sollen im Folgenden beleuchten, wie Jugendliche die aktuell hochkomplexen sozialen Gegebenheiten navigieren und was auch heute noch einen gewissen Halt und Orientierungspunkt bieten kann.

Bestandaufnahme an der KZU Bülach: Rektor Roland Lüthi im Gespräch vom 9. Januar 2019

JB: Sie sind ja nun schon eine ganze Weile hier dabei [als Gymnasiallehrer]. Haben sie während dieser Zeit Veränderungen bei den Jugendlichen – im Hinblick auf das Thema Jugendkultur – festgestellt?

RL: Politisch ist der Unterschied nicht riesig. Schon Mitte der 90er Jahre waren die Schüler|innen nicht mehr auffällig politisch aktiv. Dieser Eindruck hängt sicher auch teilweise mit der Verblendung meiner Generation und der Generation vor uns zusammen. Die waren noch dabei, als es gegen Ende der 60er Jahre richtig «tätscht hät». Die einen von uns waren während der 80er Jahren bei «Züri brännt» dabei. Vergleichbares habe ich in meiner Zeit hier nicht erlebt. Was jedoch auffällt ist, dass die Jugendlichen aktuell viel genauer wissen, dass sie etwas erreichen wollen. Das ist aber nicht mehr unbedingt die grosse soziale Gerechtigkeit. Diese ist heute auch schon wesentlich stärker gegeben als noch zu meiner Zeit als Schüler. Wir hatten zwar ebenso wahnsinnig nette Lehrer|innen, aber einige eben schon auch noch total nach «alter Schule». Diese sehe ich hier jetzt praktisch nicht mehr. Was ich sehe, was passiert ist, ist ein politischer Rechtsrutsch in Form einer Liberalisierung, im Sinne von «Ja, ich will etwas erreichen, ich will «guät Stutz verdienä», ich will dann mal ein Einfamilienhäuschen…».

Damit zusammenhängend lässt sich beobachten, dass sich ein nicht unbedeutender Anteil der jungen Menschen hier einem absolut gestörten Druck aussetzt, welcher nachweislich krank macht. Wir haben eigentlich keine fünfte Klasse, die komplett anwesend ist. In praktisch jeder Fünften hat es jemanden, der stationär in einer Klinik behandelt wird. Heutzutage ist Funktionieren angesagt. Man hat der jungen Generation auch genug lange mitgegeben, dass sie Leistung erbringen müssen.

JB: Sind die Jugendlichen heute wirklich so brav und angepasst, wie das in den Medien gelegentlich dargestellt wird?

RL: Also in Stunden, in denen wir über Inhalte reden wollen, fällt das schon auf. Was dann an Meinungsäusserungen kommt, ist in der Regel schon recht «Mainstream», recht angepasst. Es dominiert dann oft die Haltung, dass doch jeder machen könne wie er oder sie will, solange man dies selbst auch tun kann. Da gab es vor zehn, mehr noch vor zwanzig Jahren schon eher einige Charakterköpfe, die vielleicht mal etwas lauter und deutlicher eine Meinung kundgetan oder eine klare Haltung vertreten haben. Klar gibt es die immer noch, aber im Grossen und Ganzen ist es schon ein wenig gleichförmiger geworden. Wenn man funktionieren muss, ist es eben einfach nicht opportun, auszubrechen und sich abzugrenzen.

JB: Haben die Jugendlichen überhaupt noch die Möglichkeit, sich gegen irgendetwas aufzulehnen, was ja für deren Entwicklung doch auch wichtig ist?

RL: Ja, also ich glaube das passiert immer noch. Was sich überhaupt nie verändert hat ist, dass wenn die Schüler|innen für das Langzeitgymnasium an der KZU ankommen, sie alle noch Kinder sind. Sie sind herzig und finden auch den blödesten unserer Witze urkomisch, bis das beim Übertritt in die zweite Klasse zu kippen beginnt. Das «richtig happige» Pubertieren gibt es also noch immer. Sie finden uns dann absolut daneben und können auch nicht sehen, dass es in dem Moment vielleicht ja eher siesind, die sich daneben benehmen – das ist aber auch ihr gutes Recht. Das ist das Verhalten, wie ihr Gehirn es biologisch von der Entwicklung her gerade vorgibt. Gleichzeitig muss man als Erziehungsberechtigte, also auch als Eltern zu Hause, trotzdem sagen, wenn etwas nicht angebracht ist. Da muss man immer wieder versuchen, Regeln durchzusetzen, obwohl das wahnsinnig schwierig wird, wenn sie 17 oder 18 Jahre alt sind und zudem eine grössere Körpergrösse aufweisen als man selbst. Klar wäre da ein mögliches Szenario, sich als Erwachsener einfach zurückzuziehen, aber genau das darf man nicht. Es muss manchmal ein bisschen weh tun und diese Reibungsfläche darf man den Jugendlichen auch nicht nehmen.

Schule schwänzen für’s Klima – Ein Nachsatz

Der Eindruck, dass die Jugendlichen dem Rektor – auch während Phasen des «richtig happigen» Pubertierens – am Herzen liegen, war während des Interviews immer wieder deutlich zu erkennen. Dass es folglich auch Roland Lüthi war, der zehn Tage nach Aufzeichnung unseres Gesprächs, darauf aufmerksam machte, den aktuellen Klimastreik im vorliegenden Artikel mit zu berücksichtigen, erstaunt wenig. 

«Kommunikationsgeschick und gekonnte Nutzung sozialer Medien zeichnet die erste grössere Jugendbewegung der Generation der Digital Natives aus.» Zeithistoriker Stefan Rindlisbacher, 2019

Auch wenn die Jugendkultur des frühen 21. Jahrhunderts bis anhin kaum von grossflächigem politischen Engagement geprägt war, scheint diese Beobachtung spätestens seit dem 18. Januar 2019 nicht mehr länger haltbar. Über 20‘000 Jugendliche begaben sich in nahezu 20 Schweizer Städten auf die Strassen, um für Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft zu demonstrieren, wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) berichtete (Rhyn, 2019). Die Jugendlichen, welche – Leistungsdruck und Erfolgsorientierung zum Trotz – den Schulbänken fernblieben und die unentschuldigte Absenz als «Zeichen setzen» neu bewerten, stellen klare Forderungen an die Politik (Rhyn, 2019). Hinter selbstbemalten Transparenten und einprägsamen Parolen – «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!» – lässt er sich zumindest erahnen, der Anfang eines neuen grossen Jugendprotests (Ackermann 2019)

Kommunikationsgeschick und gekonnte Nutzung sozialer Medien zeichnet die erste grössere Jugendbewegung der Generation der Digital Nativesaus, so Zeithistoriker Stefan Rindlisbacher in der Sendung Echo des Schweizer Radios SRF (Ackermann, 2019). Austausch und Vernetzung über neue Internetmedien erlaubt den Jugendlichen sich in bisher ungekanntem Mass auf internationaler Ebene zu organisieren. Ihre souveräne Organisation wird den «Climate-Kids» zu Gute kommen, denn abstrakter sei er als der Kampf ihrer Eltern und Grosseltern und wohl auch komplexer (Ackermann, 2019). Auch wenn sich erst noch beweisen müsse, ob der Klimastreik der Jugendlichen mehr als ein blosses Strohfeuer sei, so Rindlisbacher (Ackermann, 2019), die Zuschreibung des Unpolitischen, des kompletten Fehlens überregionaler jugendkultureller Bewegungen, soll jenen Jugendlichen nicht mehr so ohne Weiteres gemacht werden. 

Roland Lüthi
Dr. Phil I, Universität ZürichSeit 1992 Englischlehrer, KZU Bülach
Seit 2016 Rektor, KZU Bülach
Vater zweier Adoleszenten

Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz

Angepasst nach Havinghurst (1953) und Erikson (1959) (Eschenbeck & Knauf, 2018)

Identität

  • Akzeptieren des eigenen Körpers (und dessen effektive Nutzung)
  • Erwerb intellektueller Fähigkeiten, um eigene Rechte und Pflichten ausüben zu können
  • Berufswahl und Ausbildung
  • Erlangen von Werten und eines ethischen Systems, das einen Leitfaden für das eigene Verhalten darstellt
  • Entwicklung sozialverantwortlichen Verhaltens

Ablösung

  • Aufbau neuer und reifer Beziehungen zu Gleichaltrigen des eigenen und anderen Geschlechts
  • Loslösung und emotionale Unabhängigkeit von Eltern und anderen Erwachsenen
  • Ökonomische Unabhängigkeit
  • Vorbereitung auf Heirat und Familienleben

Zum Weiterlesen

Ferchhoff, W. (2011). Jugendkultur und Jugendkulturen im 21. Jahrhundert. Lebensformen und Lebensstile2. aktualisierte und überarbeitete Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien. (Original work published 2007)

Resch, F. (2016). Identität und Ablösung – Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz. Swiss Archive of Neurology, Psychiatry and Psychotherapy, 167(5), 137-146. doi: doi.org/10.4414/sanp.2016.00411

Literatur

Ackermann, M. (2019, January 18). Echo der Zeit: Schule schwänzen gegen den Klimawandel. Schweizer Radio SRF. Retrieved from https://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/schule-schwaenzen-gegen-klimawandel?id=229263f9-134e-45b3-8dab-0fbb94202c34

Behr, J. (2012). Identitätssuche in jugendlichen Subkulturen. Skinheads, Punks und Gothiks. Saarbrücken: AV Akademikerverlag GmbH & Co. KG.

Pro Juventute (2018, December 10). Elternratgeber von Pro Juventute gegen Stress und Druck bei Kindern und Jugendlichen.Retrieved from https://www.projuventute.ch/Detailansicht-Pressemitteilung.136.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1348&cHash=34fdcfd9a1890ceb82f956b836c72590

Eschenbeck, H. & Knauf R.-K. (2018). Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung. In A. Lohaus (Ed.), Entwicklungspsychologie des Jugendalters(pp. 23-50). Berlin: Springer-Verlag GmbH

Erikson, E. H. (1959). Identity and the life cycle: selected papers. New York: International University Press.

Intern. Univ. Press; 1959.Eschenbeck, H. & Knauf R.-K. (2018). Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung. In A. Lohaus (Ed.), Entwicklungspsychologie des Jugendalters(pp. 23-50). Berlin: Springer-Verlag GmbH.

Ferchhoff, W. (2011). Jugendkultur und Jugendkulturen im 21. Jahrhundert. Lebensformen und Lebensstile(2., aktualisierte und überarbeitete Auflage). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien.

Havighurst, R. J. (1953). Human development and education. New York: David McKay.

Havighurst, R. J. (1972). Developmental tasks and education(3. ed.; 1. ed. 1948). New York: Longman.

Jungbauer, J. (2017). Entwicklungspsycholgie des Kindes- und Jugendalters. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis sozialer Berufe. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Konrad, K. & König, J. (2018). Biopsychologische Veränderungen. In A. Lohaus (Ed.), Entwicklungspsychologie des Jugendalters(pp. 1-21). Berlin: Springer-Verlag GmbH

Mietzel, G. (2002). Wege in die Entwicklungspsychologie(4., vollständig überarbeitete Auflage). Weinheim und Basel: Beltz PVU.

Resch, F. (2016). Identität und Ablösung – Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz. Swiss Archive of Neurology, Psychiatry and Psychotherapy, 167(5), 137-146. doi: doi.org/10.4414/sanp.2016.00411

Rhyn, L. (2019, January 18). «Billigflüge sind einfach zu verlockend. Darum brauchen wir die Politik» – wieso in 15 Städten Schüler die Schule geschwänzt haben. Neue Zürcher Zeitung. Retrieved from https://www.nzz.ch/schweiz/klimastreik-schweizer-schueler-demonstrieren-ld.1452821

Pro Juventute (2019, January). Sicherer Umgang mit Internet und Neuen Medien.Retrieved from https://www.projuventute.ch/Medienkompetenz.2092.0.html

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