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So nah und doch so fern

Liebe auf Distanz – Was zeichnet Fernbeziehungen aus und wie funktionieren sie? 

Wir leben in einer globalisierten Welt, sind so vernetzt wie noch nie und Distanz ist kaum noch relevant. Doch wie sieht es mit der Liebe aus, in der Nähe und gemeinsam verbrachte Zeit doch eine vermeintlich essenzielle Rolle spielen?  

Von Selina Landolt
Lektoriert von Zoé Dolder und Hannah Meyerhoff
Illustriert von Selina Landolt

Wie gross muss die geographische Distanz sein, damit man sich in einer Fernbeziehung (engl. long distance relationship) befindet? Wie viele Kilometer sind notwendig, bis sich zwei Partner*innen nicht mehr «geographisch nahe» nennen dürfen? Forschende – und wohl auch betroffene Paare – sind sich nicht immer einig, wie eine Fernbeziehung zu definieren ist. Vor allem in der neueren Forschung findet sich aber vorwiegend Pistole und Roberts (2011) Auffassung von Fernbeziehungen. Darin zeichnen sich Fernbeziehungen erstens durch eine beträchtliche geographische Distanz zwischen den Partner*innen aus, sodass es praktisch unmöglich wäre, sich jeden Tag zu sehen. Zweitens unterscheiden sich Fernbeziehungen von Beziehungen ohne Distanz durch ihre Kommunikation, von welcher ein Grossteil nicht von Angesicht zu Angesicht stattfindet. Doch ganz unabhängig von den Kilometern: Wie sehen denn Fernbeziehungen im Alltag aus? 

Emotionale Nähe und geographische Distanz – geht das? 

Das Phänomen Fernbeziehung ist kein seltenes. Vor allem bei jungen Erwachsenen sind Fernbeziehungen nicht ungewöhnlich und werden immer populärer. Gründe dafür sind die sich immer weiterentwickelnde Globalisierung, Flugtickets zu Spottpreisen oder berufliche Karrieren, welche teilweise eine hohe geographische Flexibilität erfordern. Mehr als die Hälfte der Studierenden haben sich in ihrem Leben mindestens einmal in einer Fernbeziehung wiedergefunden (Arnett, 2000; Larsen, Urry & Axhausen, 2006). Betrachtet man nicht nur junge, gebildete Menschen, sondern beobachtet Häufigkeiten über die Gesamtbevölkerung, so findet man, dass etwa 10 Prozent in einer Partnerschaft mit getrennten Haushalten leben. Diese Paare werden mit dem Begriff Living Apart Together betitelt und können, müssen aber nicht einer Fernbeziehung nach Pistole und Roberts (2011) entsprechen (siehe Kästchen) (Asendorpf, 2008). Partnerschaften auf Distanz sind also keine Einzelfälle: Eine nähere Betrachtung der Vor- und Nachteile von Fernbeziehungen scheint sich folglich zu lohnen. 

«I exist in two places, here and where you are.» 

Margaret Atwood

Trotz Schmetterlingen im Bauch sind Fernbeziehungen nicht immer ein Zuckerschlecken. Im Vergleich zu geographisch nahe wohnenden Partner*innen erwähnt Rohlfing (1995) charakteristische Herausforderungen für Personen in Fernbeziehungen. Diese sind a) eine erhöhte finanzielle Belastung zur Aufrechterhaltung der Beziehung, b) die Schwierigkeit, gleichzeitig geographisch nahe Freundschaften zu pflegen, c) die erschwerte Beurteilung des Zustandes einer Beziehung aus der Entfernung und d) hohe Erwartungen an den*die Partner*in sowie an die Qualität der begrenzten, gemeinsamen Zeit.  

Diese Schwierigkeiten können sich bei Einzelpersonen in Form von Stress und Einsamkeit äussern. So kommt der Stress vor allem durch die unausweichlichen, bevorstehenden Trennungen nach jedem Wiedersehen der Partner*innen und den vielen Reisen zustande, die für die Aufrechterhaltung der Beziehung notwendig sind. Gefühle von Einsamkeit dagegen treten vermehrt während der Zeit der räumlichen Trennung auf und sind während dieser sehr belastend für die Partner*innen (Sahlstein, 2004).  

Doch trotz oder dank der erschwerenden Distanz haben Fernbeziehungen auch einzigartige Vorteile gegenüber Beziehungen ohne Distanz. Die seltene, meist gut eingeplante gemeinsam verbrachte Zeit wird von Partner*innen umso mehr wertgeschätzt und ausgeschöpft (Sahlstein, 2004). Langeweile entsteht so vermutlich weniger. Ein weiterer positiver Aspekt kann die für Partner*innen in Fernbeziehungen typische Segmentierung ihrer Zeit sein. Dies bedeutet, dass sie sich in Zeiten geographischer Nähe besonders auf die Beziehung und die gemeinsamen Momente fokussieren, während sie sich in der restlichen Zeit mehr auf die Schule, den Beruf oder Freunde konzentrieren können (Sahlstein, 2004). Das kann wiederum in einem Gefühl von Unabhängigkeit resultieren, welches viele Personen in einer Fernbeziehung geniessen (Stafford, Merolla & Castle, 2006). Eine Fernbeziehung zu führen ist folglich durchaus möglich, sofern man sich mit den Vor- und Nachteilen einer solchen Beziehungsform arrangieren kann.  

Sind Personen in Fernbeziehungen weniger zufrieden? 

Studien, welche die allgemeinen Beziehungszufriedenheit in Fernbeziehungen im Vergleich zu geographisch nahe wohnenden Paaren untersuchten, zeigen gemischte Ergebnisse. Während einige wenige Studien über eine geringere Beziehungszufriedenheit berichten, zeigen andere eine gleich hohe oder sogar höhere Beziehungszufriedenheit in Fernbeziehungen (Du Bois et al., 2016; Kelmer, Rhoades, Stanley &, Markman, 2013). 

Doch zumindest für die Studienergebnisse mit einer besonders hohen Beziehungszufriedenheit hat die psychologische Wissenschaft eine Erklärung. Sie könnten nämlich durch das Phänomen der Idealisierung des*der Partners*in zustande gekommen sein, welches in Fernbeziehungen – im Vergleich zu Paaren mit geringer geographischer Distanz – vermehrt auftaucht (Stafford & Merolla, 2007). Diese Idealisierung kann durch die eingeschränkte Kommunikation sowohl als auch begrenzter Interaktion entstehen und aufrechterhalten werden, da allenfalls fehlerhafte, romantische Vorstellungen über die andere Person nicht korrigiert werden (Stafford & Merolla, 2007). So geben sich Partner*innen in einer Fernbeziehung während ihrer begrenzten gemeinsamen Zeit womöglich mehr Mühe, die getragenen Socken nicht mehrere Tage im Schlafzimmer liegen zu lassen oder die Haare im Waschbecken zu entfernen. Die Idealisierung geht jedoch über nervige Alltagsgewohnheiten hinaus. So berichten Personen in Fernbeziehungen beispielsweise über mehr empfundene Liebe für ihre Partner*innen, mehr Spass mit ihren Partner*innen und eine höhere Kommunikationsqualität (Kelmer et al., 2013). Letzteres ist wohl ein Muss für das Funktionieren von Fernbeziehungen, da man sich körperlich nur begrenzt nahe sein kann und die Kommunikation meist nur über digitale Geräte stattfindet. 

Mögliche Gründe für eine niedrigere Beziehungszufriedenheit können ein höheres allgemeines Stresslevel in Fernbeziehungen aufgrund ihrer charakteristischen Herausforderungen nach Rohlfing (1995) sein (Du Bois et al., 2016). Die über alle Studien hinweg zusammengefassten Ergebnisse von geographisch nahen und fernen Paaren lassen jedoch festhalten, dass die Beziehungszufriedenheit beider Gruppen im Mittel vergleichbar ist (Dargie, Blair, Goldfinger & Pukall, 2015; Du Bois et al., 2016).  

Brücken bauen durch Kommunikation 

Digitale Kommunikation spielt eine wichtige Rolle für die Pflege der Paarbeziehung (Maguire & Connaughton, 2011). Fernbeziehungen sind heute aufgrund von Fortschritten in technologischen und sozialen Medien einfacher aufrechtzuerhalten als zu Zeiten, in denen internationale Telefonate noch teuer waren und Nachrichten per Brief nur mit grosser zeitlicher Verzögerung beim Empfänger ankamen (Oakes & Brown, 2016) – Skype, Facebook, Instagram und Snapchat sei Dank. Auch wenn im Vergleich zur Kommunikation von Angesicht zu Angesicht einige Informationen, wie die nonverbale Kommunikation, vernachlässigt werden, sind viele der modernen Kommunikationskanäle synchron (d. h. Senden und Empfangen von Nachrichten sind zeitgleich) und erlauben eine unmittelbare Interaktion der Partner*innen (Neustaedter & Greenberg, 2012). Vor allem visuelle und auditive Kommunikationskanäle sind für Paare in einer Fernbeziehung sehr wichtig, da sie Intimität und emotionale Nähe ermöglichen (Janning, Gao & Snyder, 2018; Kolozsvari, 2015). Dies wiederum verringert die Gefahr einer Idealisierung des*der Partner*in (Stafford & Merolla, 2007). 

«In true love the smallest distance is too great and the greatest distance can be bridged.» 

Hans Nouwens 

Eine häufigere Kommunikation geht mit einer höheren Zufriedenheit in Fernbeziehungen einher Dainton & Aylor (2002). Dabei bevorzugen Partner*innen in Fernbeziehungen gewisse Kommunikationskanäle. Skype wird für den gegenseitigen Austausch am häufigsten verwendet und ist mit einer höheren Beziehungs- und Kommunikationszufriedenheit assoziiert. Weiter werden Text-Nachrichten (Empfangen und Senden von Nachrichten beispielsweise über WhatsApp oder iMessage) anderen Kanälen wie Facebook, Twitter und Snapchat vorgezogen (Hampton, Rawlings, Treger & Sprecher, 2018). Letztere gehen teilweise gar mit einer niedrigeren Beziehungszufriedenheit einher und können Konflikte, Spannungen und Eifersucht hervorrufen (Hampton et al., 2018; Hertlein & Ancheta, 2014; Murray & Campbell, 2015; Neustaedter & Greenberg, 2012; Ruppel, 2015; Stewart, Dainton & Goodboy, 2014). 

Trotz fortgeschrittenen digitalen Medien sollte jedoch der Kontakt von Angesicht zu Angesicht nicht vernachlässigt werden. Je weniger digitale Kommunikation, desto geringer ist die empfundene Unsicherheit bezüglich Beziehungsstabilität in Fernbeziehungen (Dainton & Aylor, 2002). Ein weiterer Grund also, sich öfters Besuche abzustatten. 

Und wie steht’s mit der Sexualität? 

Sexualität ist für eine Beziehung sehr entscheidend (z. B. Byers, 2005). Für die sexuelle Interaktion in Fernbeziehungen ist die geographische Distanz jedoch eine Barriere, die besonders schwer zu überwinden ist. Die Sexualität wird vorwiegend online gelebt, beispielsweise mittels Selbstbefriedigung, während man mit dem*der Partner*in über Skype in Kontakt ist (Shaughnessy, Byers & Walsh, 2011). Dies hat zur Folge, dass die sexuelle Interaktion weniger persönlich ist und insgesamt seltener stattfindet als bei Paaren mit geringer Distanz, was wiederum zu Einbussen in der sexuellen Zufriedenheit führen kann (Byers & Wang, 2004). Erstaunlicherweise berichten Paare in Fernbeziehungen allerdings über eine vergleichbare sexuelle Zufriedenheit und sexuelle Kommunikation wie Paare ohne geographische Distanz (Kelmer et al., 2013). Dies lässt sich wohl mit den Möglichkeiten der modernen Technologie erklären, in der zumindest eine eingeschränkte Sexualität möglich ist. Ein weiterer Grund könnte die Idealisierung sein, die sich auch auf den sexuellen Aspekt der Beziehung ausbreiten kann. 

Was die Untreue in Fernbeziehungen betrifft, berichten einige Studien über einer erhöhten Wahrscheinlichkeit sexueller Aktivitäten ausserhalb der Beziehung. Diese finden online, aber auch im persönlichen Kontakt statt (Crystal Jiang & Hancock, 2013). Dabei lässt sich ein Geschlechterunterschied finden: Männer sind öfters untreu als Frauen (Allen & Baucom, 2004; Martins et al., 2016). Andere Ergebnisse wiederum widersprechen Befunden zur Untreue (Goldsmith & Byers, 2018). Zusammenfassend kann wohl gesagt werden, dass die Sexualität in Fernbeziehungen zwar anders, nicht aber besser oder weniger gut funktioniert. Einzig die Häufigkeit sexueller Aktivitäten unterscheidet sich gegenüber Beziehungen ohne geographische Distanz. 

Der Härtetest: Das Zusammenziehen 

Entscheiden sich Partner*innen dazu, zusammenzuziehen, bedeutet dies auch ein neuer Anfang als Paar und kann mit einer Neudefinition der Rollen innerhalb der Beziehung einhergehen (Goldsmith & Byers, 2018). Für einige ist dies aber auch der Anfang vom Ende: Etwa ein Drittel aller Fernbeziehungen werden innerhalb von drei Monaten nach dem Zusammenziehen beendet (Stafford et al., 2006). Häufiger wird dabei die Beziehung von Seiten der Frau beendet. Unabhängig von wem die Trennung ausgeht, gehen Frauen und Männer unterschiedlich mit einer Trennung um. Frauen scheinen sich allgemein besser mit der Beendigung einer Fernbeziehung zurechtzufinden und sehen ein Ende der Beziehung eher voraus (Helgeson, 1994). 

Neben dem Auseinanderbrechen der Beziehung sind Partner*innen allerdings noch weiteren Gefahren beim Zusammenziehen ausgesetzt: Fast alle Partner*innen berichten über einen Verlust der Vorteile einer Fernbeziehung. Schwächen der Partner*innen werden plötzlich offengelegt, die Idealisierung der anderen Person fällt weg und die gegenseitige Abhängigkeit wird grösser. Zudem gewöhnt man sich an die alltägliche Interaktion und die gemeinsame Zeit ist nichts Besonderes mehr, plötzlich fast unbegrenzt verfügbar und wird dementsprechend nicht mehr gleich wertgeschätzt wie noch zu Zeiten der räumlichen Trennung (Stafford et al., 2006). Doch trotz allen Nachteilen des Zusammenziehens – schafft man es, die Beziehung erfolgreich weiterzuführen, kann man sich getrost gemeinsam mit den Schlabberhosen aufs Sofa fläzen, durch Netflix-Serien bingen und muss nicht daran denken, wann man sich von seinem Lieblingsmenschen wieder trennen muss. 

Living Apart Together 

Personen, welche nicht im gleichen Haushalt wohnen, sind nur bedingt solchen in einer Fernbeziehungen gleichzustellen. Verschiedene Gründe können dazu führen, dass Partner*innen an zwei verschiedenen Orten wohnen, wobei sich die verschiedenen Paare grob in drei Gruppen einteilen lassen (Levin, 2004; Reimondos, Evans & Gray, 2011): 

  1. Vorstufe: Eher jugendliche Partnerschaften mit schwacher Verfestigung der Beziehung und hohem Trennungsrisiko (Asendorpf, 2008). 
  1. Berufsbedingte Fernbeziehung: Häufig «Zwei-Karrieren-Partnerschaften» (Peuckert, 2008), es ist von einer Verzögerung der Kohabitation auszugehen. 
  1. Beziehungsideal: Von Partner*innen bewusst gewähltes Arrangement, dass mehr Unabhängigkeit und Distanz sowie individuelle Autonomie erlaubt (Singly, 1994). 

Zum Weiterlesen

Piazza, J. (2018, June 19). How to make a long-distance relationship work, according to experts. TIME. Retrieved from https://time.com/5316307/best-long-distance-relationship-tips-experts/ 

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Literatur

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