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Tinnitus – Das Leben mit dem Pfeifhasen

Wenn es in den Ohren pfeift, sirrt, brummt und rauscht 

Ungefährlich aber irreparabel – so präsentiert sich der Tinnitus, in diesem Artikel metaphorisch mit dem Pfeifhasen gleichgesetzt. Auch wenn bis heute noch keine Heilung möglich ist, so gibt es trotzdem einige Ansätze zum alltäglichen Umgang und zur Behandlung der teils belastenden Ohrgeräusche. 

Von Nina Rutishauser
Lektoriert von Stefanie Philipp und Marie Reinecke
Illustriert von Kerry Willimann

Seit drei Jahren halte ich einen Pfeifhasen als Haustier, der mich im Alltag auf Schritt und Tritt begleitet – sein Name ist Tinnitus. Besonders präsent ist er, wenn es still ist und keine Umgebungsgeräusche ihn übertönen oder wenn der Blutdruck in die Höhe schnellt. Mit meinem lästigen Gefährten bin ich nicht allein. Millionen Menschen weltweit sind von chronischen Ohrgeräuschen betroffen. Die Prävalenzzahlen weisen aufgrund des fehlenden Konsensus bezüglich der Definition von Tinnitus beträchtliche Schwankungen auf (Baguley, McFerran, & Hall, 2013). Über Studien hinweg, welche die gleiche Definition benutzten, werden Prävalenzen von etwa 12 bis 30 Prozent berichtet (McCormack, Edmondson-Jones, Somerset, & Hall, 2016). Wobei zehn Prozent etwa 70 Millionen Betroffenen in der Europäischen Union entspricht (Meyer, Langguth, Kleinjung, & Møller, 2014). Männer und Ältere sind häufiger betroffen als Frauen und Jüngere (Lockwood, Salvi, & Burkard, 2002). Doch woher stammen die rätselhaften Ohrgeräusche? Im Folgenden soll ein Überblick zu den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Tinnitus gegeben werden.  

Ein Symptom, keine Krankheit 

Das Phänomen eines kurzen Ohrensausens mit Gehörverlust, das so schnell verschwindet, wie es aufgetreten ist, erleben viele Menschen. Diesem kurzzeitigen Tinnitus steht derjenige gegenüber, der sich hartnäckig hält. Es scheint bislang jedoch noch keine einheitlichen Kriterien zu geben, welche den pathologischen Tinnitus von diesen «natürlichen» Ohrgeräuschen abgrenzen (Henry, Dennis, & Schlechter, 2005).  

Klinisch kann zwischen akutem (< drei Monate), subakutem (> drei Monate) und chronischem (> 1 Jahr) Tinnitus unterschieden werden. Weiter wird in Bezug auf die Wahrnehmung und die Ursache zwischen subjektivem und objektivem Tinnitus unterschieden, was für die Diagnostik und die Behandlung besonders bedeutsam ist (Göbel & Büttner, 2004; Lockwood, Salvi, & Burkard, 2002). Objektive Ohrgeräusche stammen von einer internen, körperlichen Quelle und können von der Untersuchungsperson mit dem Stethoskop ebenfalls wahrgenommen werden (Göbel & Büttner, 2004). Subjektive Ohrgeräusche – das, was wir im Alltag typischerweise unter dem Begriff «Tinnitus» verstehen – haben keine akustischen Stimuli und sind somit nur von der betroffenen Person selbst hörbar (Lockwood et al., 2002). Die in der Fachliteratur genannten Ursachen sind vielfältig, aber eine davon wird einheitlich diskutiert: Der Gehörverlust, bedingt etwa durch Lärmbelastung oder Altern, im Zusammenhang mit der Beschädigung der Haarzellen in der Cochlea (Eggermont & Roberts, 2004). Es ist mittlerweile anerkannt, dass der Tinnitus nicht, wie früher angenommen, im Ohr selber generiert wird. Die Cochlea, die sich im Innenohr befindet, ist zwar beteiligt, aber der eigentliche Drahtzieher ist das Gehirn (Meyer et al., 2014).  

Prof. Martin Meyer, Neuropsychologe an der Universität Zürich, erläuterte den konkreten Vorgang gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung (Kolly, 2017) wie folgt: «Die Frequenzanteile, welche die geschädigten Haarzellen aufnehmen und an bestimmte Nervenzellen im auditorischen Kortex, im Hörzentrum des Gehirns, leiten sollten, kommen nicht mehr an.» Unser Gehirn reagiert daraufhin im auditorischen Kortex mit Enthemmung (Baguley et al., 2013) und regt die betroffenen Hörzellen an, um die fehlenden Frequenzen zu kompensieren. In der Folge entsteht das Pfeifen, Sirren, Brummen und Rauschen im Ohr, das von gut der Hälfte der Betroffenen auf beiden Ohren wahrgenommen wird (Baguley et al., 2013). Vergleichbar mit dem Phantomschmerz, der typischerweise nach einer Amputation im nicht mehr vorhandenen Körperteil empfunden wird, handelt es sich beim Tinnitus also um Phantomgeräusche (Jastreboff, 2011). Tinnitus wird deswegen auch als «[missglückter] Reparaturversuch des Hirns» bezeichnet (Nickl, 2016, S. 10).  

Als weitere Auslöser sind Kiefer- und Halswirbelsäule-Problematiken, Substanzen wie Drogen oder Medikamente, Morbus Menière (eine Erkrankung des Innenohrs) sowie psychologische Faktoren (z.B. Stress) bekannt (Göbel & Büttner, 2004).  

Der Pfeifhase macht es sich gemütlich – was nun? 

Die Prävalenz von Tinnitus ist höher als die Anzahl an Patienten|innen, welche sich tatsächlich in Behandlung begeben (Henry et al., 2005). Dies liegt unter anderem daran, dass viele lernen, mit der vom Gehirn produzierten «Geräuschkulisse» umzugehen. Bei rund 20 Prozent der Betroffenen führt chronischer Tinnitus zu erhöhtem Leidensdruck und zur Behandlungsnotwendigkeit (Jastreboff, 2011; Milerova et al., 2013). Wird eine behandelbare Pathologie ausgeschlossen, erweisen sich medizinische Ansätze selten als effektiv (Andersson, 2002). Einige alternative Behandlungsansätze zur Linderung des Leidens und Erhöhung der Lebensqualität gibt es dennoch.  

«Management of idiopathic tinnitus is a challenge and effective treatment options are still limited.» 

Meyer et al., 2014, S. 1 

MaskierungIm Rahmen einer «Geräuschtherapie» werden Masker, die wie kleine Hörgeräte aussehen, eingesetzt, die Geräusche (auch weisses Rauschen genannt) zur Verschleierung des Tinnitus generieren (Göbel & Büttner, 2004). Bei Gehörverlust kann auch ein Hörgerät oder gar ein «Kombinationsapparat», der die Phantomgeräusche verschleiert und gleichzeitig das Hören verbessert, in Erwägung gezogen werden. Eine randomisiert-kontrollierte Studie zeigte für beide Geräte vergleichbare Verminderungen in der Wahrnehmung des Tinnitus (Henry, Frederick, Sell, Griest, & Abrams, 2015). Für Betroffene, die keine konstante Maskierung benötigen, können aber auch Kopfhörer mit Musik oder einem Hörbuch vollends ausreichen.  

Tinnitus Retraining Therapy (TRT)Die TRT kombiniert eine ausführliche Psychoedukation und Geräuschtherapie. Um Tinnitus kreisen oft Ängste, die auf inkorrekten Annahmen basieren. Nebst dem Einsatz von Maskern soll den Patienten|innen folglich vermittelt werden, dass es sich bei Tinnitus um eine ungefährliche Phantomwahrnehmung handelt, nicht um einen bedrohlichen Stressor (Jastreboff, 2011). In einer kontrollierten klinischen Studie ergab sich für TRT einen signifikant grösseren Effekt als für die Maskierung allein, insbesondere bei Personen, die zu Beginn der Therapie unter einer schweren Symptomatik litten (Henry et al., 2006).  

Neurofeedback. Mittels operanter Konditionierung sollen Personen die «Fehlfunktion, die sich ihr Gehirn antrainiert hat, wieder gezielt verlernen» (Nickl, 2016, S. 11). Neurofeedback ermöglicht eine gezielte Aufmerksamkeitslenkung, Entspannung und eine Visualisierung der Gehirnaktivität, auf welche die Patienten|innen aktiv Einfluss nehmen sollen (Gosepath, Nafe, Ziegler, & Mann, 2001). Bisher haben nur wenige Studien die Effektivität des Neurofeedbacktrainings bei Tinnitus untersucht, dennoch sind die Resultate vielversprechend (Güntensperger, Thüring, Meyer, Neff, & Kleinjung, 2017). Zum Beispiel erzielten Gosepath und Kollegen (2001) mittels Neurofeedback bei ihren Patienten|innen eine Reduktion der Tinnitusbelastung. Weiler, Brill, Tachiki und Schneider (2002) konnten in ihrer explorativen Studie somatische und psychische Begleitsymptome des Tinnitus vermindern. Ziel ist es, in absehbarer Zeit eine individualisierte Therapie anzubieten (Nickl, 2016). 

Medikamente. Trotz intensiver Forschung im Bereich der Pharmakologie gibt es zur Behandlung von Tinnitus bislang noch keine effektiven Medikamente. Zur Behandlung von Schlafstörungen oder komorbiden Depressionen, die mit dem Tinnitus einhergehen, können Benzodiazepine und Antidepressiva in Betracht gezogen werden, denn ein verbessertes psychisches Befinden kann die Wahrnehmung des Tinnitus positiv beeinflussen (Henry et al., 2005; Baguley et al., 2013).  

Die Psyche als Mitspieler und Leidtragender 

Das Erleben eines chronischen Tinnitus kann zu psychischer Belastung und verminderter Lebensqualität führen (Bartels, Middel, van der Laan, Staal, & Albers, 2008). In 12 von 13 klinischen Studien wurde ein Zusammenhang zwischen Tinnitus, Depression und Angst gefunden (Ziai, Moshtaghi, Mahboubi, & Djalilian, 2017). Über die Kausalität können aber keine Aussagen gemacht werden, denn Depressionen, Angst- und somatoforme Störungen können in diesem Fall sowohl Sekundär- als auch prädisponierende Vorerkrankungen sein (Hiller & Göbel, 2001). 

Interessant ist, dass sich das Ausmass der psychischen Belastung nicht am Schweregrad des Tinnitus festmachen lässt (Jastreboff, 2011). Die subjektive Belastung scheint demnach insbesondere von individuellen Faktoren abhängig zu sein. Nebst der Lautstärke und der Geräuschqualität des Tinnitus sowie Symptomen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen können kognitive Faktoren (dysfunktionales Bewerten und Katastrophisieren), affektive Faktoren (Bedeutungszumessung und Angstneigung) und operante Faktoren (negative Verstärkung) für die erlebte Belastung eine Rolle spielen (Kröner-Herwig, 2011).  

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein geeignetes Mittel, um den psychischen Leidensdruck zu behandeln. In der KVT wird dem störenden Ohrgeräusch begegnet wie etwa bei Schmerz oder Angst, und es kommen Techniken wie Entspannungsübungen und kognitive Umstrukturierung zum Einsatz (Andersson, 2002). Zudem wird auch gegen die Vermeidung von lautstarken Situationen (zum Beispiel Sportveranstaltungen), vorgegangen, da dieses aversive Verhalten die Aufrechterhaltung der Beeinträchtigung fördert (Kröner-Herwig, 2011).  

Die Effektstärken für KVT-Interventionsgruppen in klinischen Längsschnittstudien weisen auf einen längerfristig positiven Einfluss auf die Tinnitus-Symptomatik hin. Kleinere, aber ebenfalls signifikante Effekte zeigen sich in Bezug auf das Befinden der Patienten|innen (Hesser, Weise, Zetterqvist, Westin, & Andersson, 2011). Eine Verbesserung lässt sich zudem auch in der Akzeptanz des Tinnitus finden (Moschen et al., 2015), was für die Koexistenz mit dem Pfeifhasen von Bedeutung ist.  

Wo der Pfeifhase im Rampenlicht stehen darf und wo nicht 

Für Betroffene ist es in erster Linie wichtig zu wissen, dass sie mit ihrem Pfeifhasen nicht alleine gelassen werden. Eine empathische Behandlungsperson und eine eingehende Psychoedukation sowie konkrete Copingstrategien für den Alltag [siehe Kästchen] können die halbe, wenn nicht sogar die ganze Miete sein. Für Personen, die unter dem konstanten «Kopfkonzert» leiden, können die heute verfügbaren Behandlungsmethoden, inklusive Psychotherapie, durchaus zur Linderung des Leidensdrucks beitragen. Voraussetzung ist, dass Behandlungspersonen (insbesondere Hausärzte|innen) über diese Möglichkeiten Auskunft geben können.  

«Adäquate Anlaufstellen für Tinnitusbetroffene fehlen auch heute weitgehend.» 

Kolly, 2017 

Einige der erläuterten Ansätze stecken noch in den Kinderschuhen, aber wissenschaftliche Fortschritte sind dank intensiver Forschung dennoch zu verzeichnen. Ein Bereich, in dem der Pfeifhase aber nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen darf, ist der Alltag. Das oberste Gebot für jede an Tinnitus leidende Person lautet: Adaptation. Mein Arzt meinte damals: «Ach, Frau Rutishauser, Sie sind ja noch jung. Sie werden sich daran gewöhnen.» Ernst genommen fühlte ich mich durch diese Aussage zwar nicht, aber sie bewahrheitete sich. Zu Beginn nimmt der Pfeifhase überhand. Er säht Angst und Hoffnungslosigkeit, beeinflusst den Schlaf und die Konzentration. Verzweifelte Arztbesuche folgen. Nicht selten erntet der Tinnitus Bagatellisierung. Obwohl es in meinen Ohren nach wie vor unaufhörlich pfeift, habe ich mit der Zeit gelernt, mit dem Pfeifhasen Seite an Seite zu leben. Schenkt man ihm keine Beachtung, so löst er sich zwar nicht in Luft auf, aber er verzieht sich immerhin zwischendurch schmollend in seinen Bau. 

Tipps zur Haltung von Pfeifhasen 

  1. Keine Beachtung schenken und sich von Gesprächen, Umgebungsgeräuschen oder gar den eigenen Gedanken ablenken lassen. 
  1. Intensive Online-Recherchen und den Tinnitus als Dauerthema unterlassen, denn auch auf diesem Weg drängt er sich ins Bewusstsein (als ich zum Beispiel diesen Artikel schrieb, empfand ich meinen Tinnitus als lauter). 
  1. Kopfhörer aufsetzen (Musik, Podcasts, Hörbücher – jedoch weiteren Haarzellenschädigungen mit geringster noch übertönender Lautstärke vorbeugen!)  
  1. Den Konsum blutdruckerhöhender Substanzen wie Alkohol, Nikotin und Koffein möglichst gering halten. 
  1. Alltagsstress mit Sport und/oder Entspannungstechniken entgegenwirken. 
  1. Kein Vermeidungsverhalten – dem Alltagslärm unbeirrt begegnen und bei lautstarken Veranstaltungen gute Ohrstöpsel benutzen. 
  1. Ist der Pfeifhase zu laut, schlafraubend oder Angst auslösend, so lohnt es sich, die Nervensäge zur ärztlichen Abklärung zu bringen und sich Gehör zu verschaffen! 

Zum Weiterlesen

Baguley, D., McFerran, D., & Hall, D. (2013). Tinnitus. Lancet, 382, 1600–1607.  

Kolly, M. (2017, August 4). Wie Zürich mit einem Tinnitus klingt. Neue Zürcher Zeitung. Retrieved February 1, 2018 from https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/medizin-wie-zuerich-mit-einem-tinnitus-klingt-ld.1305914&nbsp;

Literatur

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