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Sprache

Wenn Tiere sprechen könnten 

Während wir uns der Sprache bedienen, um zu kommunizieren, geben Tiere Laute von sich. Wir alle unterscheiden uns so voneinander gemäss unserer artspezifischen Gruppe. Aber können Elefanten, See-Elefanten, Sing-Vögel und Delfine mit uns Gespräche führen?  

Von Jan Nussbaumer und Lisa Makowski
Lektoriert von Merrin Chalethu und Stefan Dorner

Tagtäglich kommunizieren wir miteinander. Als Menschen benutzen wir dabei unsere jeweilige Sprache, als Tier artspezifischen Laute (Ghazanfar & Takahashi, 2014). Wann wir diese einsetzen, scheint evolutionsbedingt auf den ersten Blick sehr ähnlich. Soziale Kontexte und Situationen prägten und prägen den Sprach- beziehungsweise Lautgebrauch (Petkov, Logothetis, & Obleser, 2009). Tiere, wie zum Beispiel die südlichen Grünmeerkatzen, eine Affenunterart, geben Laute von sich, um auf diese Art und Weise ihre Artgenossen vor einem Raubtier zu warnen. Dabei haben sie verschiedene Laute für ihre drei grössten Feinde, nämlich Leoparden, Adler und Schlangen (Fedurek & Slocombe, 2011). Für Menschen scheint dies heute nur noch ein Teilbereich für den Einsatz von Sprache zu sein. In früheren Zeiten war es hingegen denkbar, dass man Sprache hauptsächlich dazu gebrauchte, seine Familienmitglieder vor einer Gefahr zu warnen (Fedurek & Slocombe, 2011). Existentielle Gefahren waren damals allgegenwärtig, die Menschen waren in ihren kleinen Gemeinschaften den Gefahren der Natur ausgeliefert. Gibt es hier also überhaupt einen Unterschied zwischen Mensch und Tier? Kommunizieren wir beide am Ende aufgrund der selben Hintergründe? 

Heutzutage weiss man von 6000 bis 7000 Sprachen, von denen allein nur circa 200 eine eigene Schriftsprache besitzen (Calude & Pagel, 2011). 

Unsere Sprache war zuerst eine reine Gebärdensprache, was sich auch an der engen neuronalen Verbindung des Motorkortex’ und den sprachlichen Regionen ablesen lässt (Simonyan, Ackermann, Chang, & Greenlee, 2016). Auch in unserer heutigen Kommunikation sind Gesten und Gesichtsmimik und vor allem auch nonverbale Kommunikation nicht wegzudenken. Wie sieht dies in der Tierwelt aus? Kommunizieren Tiere auch mit Gesten? Es zeigte sich, dass Makaken-Affen auch reine Mundbewegungen, entsprechend ihrer Laute, formen können (Ghazanfar & Takahashi, 2014). Der Rhythmus beträgt dabei vier bis zu sieben Hertz (Ghazanfar & Takahashi, 2014). Es zeigen sich hier Ähnlichkeiten und Parallelen zu dem Rhythmus unserer Sprache. Vielleicht entwickelte sich unsere Sprache also auch aus dem, was die Tiere heute noch tun, nur wir entwickelten uns weiter? Gegen diese gemeinsame Basis spricht, dass bei uns Menschen der motorischen Bewegung und dem Sprechen ein bimodaler Rhythmus zugrunde liegt, den man bei Affen so nicht finden kann (Ghazanfar & Takahashi, 2014). 

Sprache: Eine Definition 

Aber was ist Sprache überhaupt? Es ist dabei sehr wichtig, zwischen Sprache und Kommunikation zu differenzieren. Während Kommunikation auch bei Tieren möglich ist, scheint es sich mit dem Sprechen anders zu verhalten (Fitch, 2000). Kommunikation kann grundsätzlich auch ohne Sprache funktionieren und ist nicht nur auf akustische Reize beschränkt. Sprache dagegen hat ein definiertes Regelsystem und besteht aus einer begrenzten Anzahl Elemente, aus denen man wiederum eine unbegrenzte Anzahl von Phrasen bilden kann (Fitch, 2000). Man sagt auch, dass Sprache die komplexeste Fähigkeit des Menschen darstellt. 

Tiere können zwar auch zwischen akustischen und visuellen Reizen differenzieren. Können sie jedoch auch derart differenziert sprechen, wie es wir Menschen tun? Tiere können unterschiedliche Laute formen und diese auch gegebenenfalls adaptieren, aber nicht grundlegend verändern (Ghazanfar & Takahashi, 2014). Sie haben nicht genügend neuronale Plastizität, um ihr ursprüngliches Repertoire an Lauten auszubauen. Es zeigte sich zwar, dass es im Tierreich bei den Schimpansen zum Beispiel auch Dialekte gibt (Fedurek & Slocombe, 2011; Petkov et al., 2009). Diese Differenzierung basiert jedoch auf demselben Ursprung. Im Tierreich ist das Kommunikationsrepertoire genetisch festgelegt und nicht sehr ausbaubar. Man kann versuchen, Tieren Sprache beizubringen. Sie lernen dabei allerdings nur, etwas miteinander zu koppeln, können dies aber nicht über längere Zeit behalten oder gar weiterentwickeln. Unterscheiden wir uns also neuronal doch wesentlich in unseren Sprachprozessen? 

Wo und wie findet Sprache statt?  

Wie von Petkov und Kollegen (2009) beschrieben, ging Carl Wernicke davon aus, dass Sprache vor allem in der linken Gehirnhälfte stattfindet (Petkov et al., 2009). Auf diesem Grundgedanken beruht auch das sogenannte Wernicke Areal, welches neben dem Broca Areal lange Zeit als Sprachareal definiert wurde (Petkov et al., 2009). Jedoch zeigten Untersuchungen in den folgenden Jahren, dass man Sprache nicht unilateral betrachten kann (Simonyan et al., 2016). Sprache findet nicht nur links oder rechts statt, sondern ist ein wechselseitiges System, bei dem beide Gehirnhälften involviert sind. Des Weiteren geht man von zwei Strömungen aus: dorsal und ventral (Petkov et al,, 2009). Der dorsale Strom analysiert das Wo und Wie, verläuft parietal vom primären visuellen Kortex über den Okzipitallappen zum Parietallappen (Petkov et al., 2009). Dabei interagiert er mit dem ventralen Strom, dieser analysiert das Was. Er hat wiederum Verbindungen zum medialen Temporallappen, limbischen System und dorsalen Strom. Der ventrale Strom ist dabei sowohl für die Verarbeitung visueller, als auch akustischer Informationen wichtig (Petkov et al., 2009). Er nimmt die Reize auf und formt aus Ihnen dann eine Information, die wir verarbeiten können. Er gibt Phonemen einen semantischen Inhalt (Ghazanfar & Takashi, 2014). Der dorsale Strom hingegen ist für die Sprachwahrnehmung und das Produzieren von Sprache zuständig. Dieser dorsale Strom lässt sich ebenfalls bei Affen nachweisen, der ventrale nicht (Petkov et al., 2009). Man könnte also vermuten, dass sie die Sprache wahrnehmen, aber daraus keinen für sie logischen Inhalt formen können. Dies wiederum spricht dafür, dass Tiere uns aufgrund ihrer Verarbeitung nicht verstehen und unsere Sprache auch nicht erlernen können. 

Des Weiteren hat unsere Sprache einen referentiellen Charakter, der flexibel ist (Fedurek & Slocombe, 2011). Bei Tieren ist Kommunikation an einen bestimmten Kontext gebunden. Sie besitzen dabei spezifische Laute für spezifische Situationen (Fedurek & Slocombe, 2011). Zudem ist es aber bis heute nicht abschliessend geklärt, inwiefern sich auch der Empfänger unterscheidet. Im Tierreich vermutet man meist einen passiven Empfänger, bei uns Menschen ist dieser aktiv und es findet ein direkter Austausch statt (Fedurek & Slocombe, 2011). Ein Austausch kann klar auch bei Tieren stattfinden, aber ob es dabei dem der Menschen entspricht, sieht man eher als unwahrscheinlich an. 

Ein weiterer Unterschied liess sich auch genetisch finden. Menschen besitzen eine spezifische Form des FOXP2-Gens. Dieses haben einige Tiere, insbesondere Affen, zwar auch, aber nicht in derselben Form (Fedurek & Slocombe, 2011; Ocklenburg et al., 2013). Dieses Gen ermöglicht es dem Menschen, eine feinmotorische Kontrolle über ihre Gesichtsmuskeln zu haben und diese im sprachlichen Kontext zu gebrauchen (Fedurek & Slocombe, 2011). 

Auch der ventrale sensomotorische Kortex (vSMC) zeigt, dass es Unterschiede zwischen Menschen und Tieren in der Sprachproduktion gibt (Simonyan et al., 2016). Es zeigte sich, dass, wenn es im vSMC zu Beeinträchtigungen kommt, diese Personen Schwierigkeiten haben, ihre Laute willentlich zu verändern. Sie können also die Tonhöhe, Intensität und Qualität ihrer Laute nicht mehr anpassen. Hingegen bei Tieren, insbesondere Affen, zeigte sich dieser Zusammenhang so nicht (Simonyan et al., 2016). 

Die Auflösung  

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kommunikation von Tier und Mensch durchaus Ähnlichkeiten aufweist, so vor allem der soziale Kontext, einander vor Gefahren warnen und auch ein gewisses Zusammenspiel von Gesten und Lauten. Jedoch, am Ende sind die Vorgänge im Gehirn doch sehr verschieden. 

Tiere können uns vielleicht imitieren, vielleicht auch sporadisch unsere Sprache oder Teile davon erlernen, wie zum Beispiel das Nachplappern beim Papagei. Sie aber differenziert zu gebrauchen oder gar zielgerichtet zu sprechen, scheint aufgrund ihrer Genetik und neuronalen Plastizität nicht möglich (Fedurek & Slocombe, 2011). 

So wird ein direkter Gedankenaustausch mit Worten leider nicht möglich sein, was jedoch nicht ausschliesst, dass wir Menschen lernen, Gesten und Laute der Tiere zu deuten. Das wiederum kann uns je nach Situation auch heute noch vor Gefahren schützen, die die Tiere mit ihren in vielen Bereichen feineren Sinnen eher realisieren als wir Menschen. 

«Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache und wir haben sie, um zu sprechen.» 

Theodor Fontane, In: Goldammer, Erler, Golz, & Jahn, 1973, p. 99  

Elefanten verstehen uns 

Sie haben nicht nur ein gutes Gedächtnis, sondern können uns auch mit ihren grossen Ohren verstehen – oder zumindest sind die Elefanten in der Lage, uns anhand der Sprache auseinander zu halten. Eine Studie mit freilebenden afrikanischen Elefanten legt nahe, dass sie verschiedene Gruppen von Menschen ziemlich gut unterscheiden können (McComb, Shannon, Sayialel, & Moss, 2014). So sind die grossen Rüsseltiere in der Lage zwischen Männern der Massai- und Kamba-Ethnien zu unterscheiden. Dies ist wichtig, da die Massai eine Gefahr für die Elefanten darstellen, die Kamba dagegen nicht. Zudem sind sie in der Lage Männer und Frauen auseinanderzuhalten. Sie verwechseln erwachsenen Männer auch nicht mit ungefährlichen Buben. Dies legt das Fluchtverhalten der Tiere beim Abspielen von Tonbandaufnahmen der verschiedenen Gruppen dar. So bilden die Elefanten vermehrt eine schützende Gruppe, wenn sie Aufnahmen der Massai hören, als wenn sie Aufnahmen der Kamba hören. Oder sie riechen öfters und treten häufiger die Flucht an, wenn die Aufnahme von Massai-Männern, als von Frauen oder Buben zu hören ist. Das zeigt, wie sensitiv diese Tiere – nur anhand der Sprache und der Stimme – zwischen für sie gefährlichen und ungefährlichen Menschen unterscheiden können.  

See-Elefanten erkennen die Stimmen ihrer Rivalen 

Es muss wohl am Namen liegen: See-Elefanten teilen mit ihren Namensverwandten die Fähigkeit, Stimmen gut erkennen zu können. Die See-Elefanten sind nämlich in der Lage, andere See-Elefanten am Rhythmus und an der Frequenz ihrer Stimmen zu erkennen (Mathevon, Casey, Reichmuth, & Charrier, 2017). Dazu spielten die Forscher den männlichen See-Elefanten Audio-Aufnahmen ihrer Kontrahenten ab. Die soziale Ordnung unter den männlichen Tieren wird jeweils zu Beginn der Paarungszeit mit Kämpfen festgelegt. An die dadurch festgelegte Hackordnung wird mittels lauter Vokalisation erinnert, welche für jedes Tier einzigartig ist. Alpha-Männchen verteidigen ihr Harem auf diese Weise vor hierarchisch tieferen Männchen. Wenn einem solchen Männchen die Stimme eines Alpha-Männchens vorgespielt wurde, dann zog es sich zurück. Durch systematische Veränderung der Frequenz und des Rhythmus der Aufnahmen, konnten die Forscher zeigen, dass beide Aspekte der Stimme für die Wiedererkennung der Rivalen wichtig sind. Wenn die Veränderung innerhalb der intra-individuell vorkommenden Variation des Alpha-Männchens lag, dann zeigten sie weiterhin das gleiche Rückzugsverhalten. Wenn die Veränderung der Aufnahme jedoch ausserhalb der natürlichen Variation dieses spezifischen Alpha-Männchens lag – aber noch im Spektrum der Vokalisation von See-Elefanten – dann wurde das Rückzugsverhalten nicht mehr gezeigt. Die See-Elefanten ziehen sich eben nur von stärkeren Rivalen zurück. 

Singvögel sind Grammatik-Experten 

Oft gilt die grammatische Struktur als wichtiges Element, um die menschliche Sprache von der Kommunikation von Tieren zu unterscheiden. Doch so einzigartig, wie lange angenommen, ist sie nicht. Lieder von Singvögel haben hierarchische Strukturen – ähnlich der menschlichen Grammatik – die die Vögel wahrnehmen (Abe & Watanabe, 2011). Die Forscher zeigten, dass der bengalische Fink nicht nur in der Lage ist, die natürlich auftretenden Strukturen in ihren Liedern zu erkennen, sondern auch neue künstlich erzeugte grammatikalische Regeln zu lernen. Danach waren die Vögel in der Lage, neue Audioaufnahmen anhand der zuvor erlernten Grammatik zu unterscheiden. Die Isolation junger Finken von älteren Tieren zeigte, dass sie verschiedenen Liedern anderer Finken ausgesetzt sein müssen, um die grammatikalischen Fähigkeiten richtig zu entwickeln. Somit ist die Kommunikation der fleissigen Piepser der menschlichen Sprache ähnlicher als die Vokalisation von, mit uns näher verwandten Primaten, die mit grammatikalischen Strukturen mehr Mühe haben. 

Delfine stellen sich mit Namen vor 

Es ist üblich, sich neuen Bekanntschaften gegenüber mit seinem Namen vorzustellen. Doch sind wir nicht die einzige Spezies, die das tut. Es zeigte sich, dass Delfine das ähnlich handhaben (King & Janik, 2013). Jeder Delfin hat ein eigenes charakteristisches Pfeifen, das einen Grossteil seiner vokalen Produktion ausmacht: In Isolation nahe 100 Prozent, in freilebenden Gruppen 38 bis 70 Prozent. Es ist, als würden die Delfine ihren eigenen Namen vor sich hin pfeifen. Doch sie können auch das Pfeifen ihrer Artgenossen kopieren und lernen. Wenn sich Delfine im Meer begegnen, tauschen sie ihre charakteristischen Signale aus. Auch wenn das Kopieren des Pfeifens von anderen Delfinen in der freien Wildbahn nicht sehr oft vorkommt, kann es dazu verwendet werden, um diese anzusprechen. Dazu spielten die Forscher den Delfinen künstlich erzeugte Kopien ihrer Namen ab und untersuchten die Reaktionen der grossen Tümmler. Delfine, welchen synthetisierte Versionen ihres eigenen Pfeifens vorgespielt wurde, antworteten mit demselben Signal. Delfine, denen das Pfeifen von vertrauten Delfinen aus der eigenen Gruppe oder von fremden Delfinen abgespielt wurde, kopierten diese hingegen nicht. Dass die Tümmler ihr charakteristisches Pfeifen hauptsächlich selbst verwenden, erlaubt ihren Artgenossen demnach diese gezielt anzupfeifen, indem sie deren charakteristisches Signal kopieren. 


Zum Weiterlesen

Petkov, C. I., Logothetis, N. K., & Obleser, J. (2009). Where Are the Human Speech and Voice Regions, and Do Other Animals Have Anything like them?. The Neuroscientist, 15(5), 419-429. 

Literatur 

Abe, K., & Watanabe, D. (2011). Songbirds possess the spontaneous ability to discriminate syntactic rules. Nature Neuroscience, 14(8), 1067-1074. doi:10.1038/nn.2869 

Calude, A. S., & Pagel, M. (2011). How do we use language? Shared patterns in the frequency of word use across 17 world languages. Philosophical Transactions of the Royal Society of B: Biological Sciences, 366(1567), 1101-1107. doi: 10.1098/rstb.2010.0315 

Fedurek, P., & Slocombe, K. E. (2011). Primate Vocal Communication: A Useful Tool for Understanding Human Speech and Language Evolution?. Human Biology, 83(2), 153-173. doi: 10.3378/027.083.0202 

Fitch, W. T. (2000). The evolution of speech: a comparative review. Trends in Cognitive Science, 4(7), 258-266. doi: 10.1016/S1364-6613(00)01494-7 

Ghazanfar, A. A., & Takahashi, D. Y. (2014). The evolution of speech: vision, rhythm, cooperation. Trends in Cognitive Sciences, 18(10), 543-553. doi: 10.1016/j.ties:2014.06.004 

Goldammer, P. Erler, G. Golz, A., & Jahn, J. (1973). Romane und Erzählungen. Berlin und Weimar. Aufbau. (p. 99)  

King, S. L., & Janik, V. M. (2013). Bottlenose dolphins can use learned vocal labels to address each other. PNAS Proceedings Of The National Academy Of Sciences Of The United States Of America, 110(32), 13216-13221. doi:10.1073/pnas.1304459110 

Mathevon, N., Casey, C., Reichmuth, C., & Charrier, I. (2017). Northern Elephant Seals Memorize the Rhythm and Timbre of Their Rivals‘ Voices. Current Biology: CB, 27(15), 2352-2356.e2. doi:10.1016/j.cub.2017.06.035 

McComb, K., Shannon, G., Sayialel, K. N., & Moss, C. (2014). Elephants can determine ethnicity, gender, and age from acoustic cues in human voices. PNAS Proceedings Of The National Academy Of Sciences Of The United States Of America, 111(14), 5433-5438. doi:10.1073/pnas.1321543111 

Ocklenburg, S., Arning, L., Gerding, W. M., Epplen, J. T., Güntürkün, O., & Beste, C. (2013). FOXP2 variation modulates functioncal hemispheric asymmetries for speech perception. Brain and Language, 126(3), 279-284. doi: 10.1016/j.bandl.2013.07.001 

Petkov, C. I., Logothetis, N. K., & Obleser, J. (2009). Where Are the Human Speech and Voice Regions, and Do Other Animals Have Anything like them?. The Neuroscientist, 15(5), 419-429. doi: 10.1177/1073858408326430 

Simonyan, K., Ackermann, H., Chang, E. F., Greenlee, J. D. (2016). New Developments in Understanding the Complexity of Human Speech Production. The Journal of Neuroscience, 36(45): 11440-11448. doi: 10.1523/JNEUROSCI.2424-16.2016 

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